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Heimsieg nach furioser Aufholjagd – TuS Vinnhorst bezwingt TuS Spenge mit 32:30


Der TuS Vinnhorst hat im Heimspiel gegen den TuS Spenge ein echtes Handball-Drama für sich entschieden. Nach einem intensiven und kräftezehrenden Duell setzten sich die Vinnhorster am Ende mit 32:30 durch – getragen von großem Kampfgeist, kühlem Kopf in der Schlussphase und einer lautstarken Kulisse.


Starker Beginn und Kontrolle vor der Pause

Der TuS Vinnhorst startete gut in die Partie und übernahm früh die Kontrolle. Bereits in der dritten Minute stellte Oliver Sigurd Nielsen auf 3:1. In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem die Hausherren immer wieder vorlegen konnten.


In der 20. Minute baute der TuS durch Yannik Müßner den Vorsprung erstmals auf fünf Tore aus – 13:8. Cheftrainer Lars Lehnhoff zeigte sich später besonders zufrieden mit der ersten Halbzeit: Abwehr und Angriff griffen gut ineinander, das Spiel wurde über weite Strecken kontrolliert. Mit einer 18:15-Führung ging es schließlich in die Pause.


Perfekter Start nach der Halbzeit

Auch nach dem Seitenwechsel knüpfte der TuS Vinnhorst zunächst nahtlos an die starke Phase an. Mit einem 4:0-Laufstarteten die Hausherren furios in die zweite Halbzeit, erneut war es Oliver Nielsen, der in der 35. Minute auf 22:15 erhöhte.


Bis zur 45. Minute, als Maurice Lungela per Siebenmeter zum 29:22 traf, schien die Partie klar in Richtung Vinnhorst zu laufen. Lehnhoff sprach später davon, dass seine Mannschaft das Spiel zu diesem Zeitpunkt „voll im Griff“ gehabt habe.


0:8-Lauf bringt Spenge zurück

Doch dann nahm das Spiel eine dramatische Wendung. Nach dem 29:22 geriet der TuS Vinnhorst völlig aus dem Rhythmus. Spenge nutzte jede Unsicherheit, startete einen 8:0-Lauf – und ging plötzlich selbst mit 30:29 in Führung.


Die Spannung in der Halle war nun greifbar, das Spiel wurde hitzig und emotional. Lars Lehnhoff bezeichnete die Schlussphase später als „ein wenig verrückt“.


Kühler Kopf in der Crunchtime

In dieser entscheidenden Phase bewies der TuS Vinnhorst große Nervenstärke. Nach dem 0:8-Lauf der Gäste war es Leo Zink, der Verantwortung übernahm und den Lauf der Spenger stoppte. In der 58. Minute erzielte er den wichtigen Ausgleich zum 30:30 und brachte damit Ruhe und neue Sicherheit ins Spiel der Vinnhorster.


Zink zeigte über die gesamten 60 Minuten eine sehr starke Leistung, lenkte das Spiel mit Übersicht, setzte seine Mitspieler immer wieder gekonnt in Szene und steuerte selbst neun Treffer bei. Für seinen Auftritt wurde er folgerichtig zum Spieler des Spiels gewählt.


MAN OF THE MATCH: LEO ZINK



Entscheidung von außen und pure Ekstase

In den letzten Minuten behielt der TuS Vinnhorst dann endgültig einen kühlen Kopf. Nach dem Ausgleich legten die Hausherren noch 2 Tore in Folge nach und drehten das Spiel endgültig zu ihren Gunsten. Den entscheidenden Treffer erzielte Oliver Sigurd Nielsen von Linksaußen zum 32:30.


Sekunden zuvor war es in der Halle noch mucksmäuschenstill – nach dem Treffer folgte pure Ekstase. Der Heimsieg gegen den TuS Spenge war perfekt.


Harter Arbeitstag mit verdientem Lohn

Nach einem intensiven und kräftezehrenden Duell bleiben die zwei Punkte beim TuS Vinnhorst. Es war ein hartes Stück Arbeit, doch die Mannschaft zeigte Moral, Zusammenhalt und große Mentalität.


Ein besonderer Dank gilt allen Zuschauern für die grandiose Unterstützung – vor allem in der hitzigen Schlussphase, in der die Halle noch einmal zum entscheidenden Faktor wurde.


TuS Vinnhorst: Renke Rohrweber (2), Leo Zink (9) , Maurice Lungela (10/5), Dominik Kalafut (3), Yannik Müßner (1), Julius Hinz, Ivo Petkov, Mathieu Fenyö (2), Oleksii Tomashevskyi (1), Oliver Nielsen (4), Mait Patrail, Ricardo Schmidt, Torge Johannsen, Nikolay Petrov, Glenn-Louis Eggert

 
 
 

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