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Last-Minute-Drama im VinnDome – Fenyö trifft zum Buzzerbeater-Sieg


Was für ein Handballabend im VinnDome: In einer dramatischen Schlussphase sicherte sich der TuS Vinnhorst mit einem Buzzerbeater von Mathieu Fenyö in letzter Sekunde einen 35:34-Heimsieg gegen den TV Bissendorf-Holte. In einer intensiven und umkämpften Partie behielt der TuS am Ende die Nerven und durfte über zwei hart erkämpfte Punkte jubeln.


Dezimierte Kader auf beiden Seiten

Beide Mannschaften mussten mit schwierigen Voraussetzungen in die Partie gehen. Der TuS Vinnhorst trat mit einem dezimierten Kader und mehreren Ausfällen an, doch auch der TV Bissendorf-Holte reiste personell angeschlagen nach Hannover. Somit waren die Vorzeichen für beide Teams nicht ideal.


Trotzdem entwickelte sich von Beginn an ein ausgeglichenes Spiel. Renke Rohrweber eröffnete die Partie per Siebenmeter zum 1:0, doch im Anschluss lieferten sich beide Mannschaften einen offenen Schlagabtausch. Der TuS legte meist vor, doch Bissendorf-Holte fand immer wieder die passende Antwort.


Probleme mit dem Kreisläufer

Besonders in der ersten Halbzeit hatte die Vinnhorster Defensive Probleme mit dem Kreisläufer und den schnellen Kreuzbewegungen der Gäste.


Nach dem Spiel erklärte Co-Trainer Torge Johannsen:

„In der ersten Halbzeit hatten wir große Probleme, den Kreisläufer in den Griff zu bekommen. Darüber sind einige Tore gefallen, die uns in der Abwehr vor Herausforderungen gestellt haben.“

Bissendorf-Holte blieb dadurch stets im Spiel und konnte gegen Ende der ersten Halbzeit sogar erstmals in Führung gehen. Leon Goldbeck traf in der 26. Minute zur Führung für die Gäste. Kurz vor dem Pausenpfiff traf Dominik Kalafut noch einmal für den TuS, dennoch ging es mit einem 17:16 für Bissendorf-Holte in die Halbzeit.


Rote Karte für Leo Zink

Nach der Pause erwischte der TuS zunächst den besseren Start. Leo Zink erhöhte in der 36. Minute auf 20:18. Doch kurz darauf folgte ein Rückschlag: Der Rückraumspieler sah in der anschließenden Abwehraktion die rote Karte und konnte nicht mehr weiterspielen.

„Die rote Karte hat uns aufgrund der ohnehin angespannten Personalsituation natürlich zusätzlich geschwächt. Wir mussten die letzten 25 Minuten ohne unsere beiden Rückraumrechten bestreiten”, so Torge Johannsen.

Kampf bis in die Schlussphase

Trotzdem kämpfte sich der TuS weiter durch die Partie. Besonders Renke Rohrweber übernahm Verantwortung und zeigte eine starke Leistung. Er wurde auch verdient “Man of the Match”. Der Rechtsaußen blieb vom Siebenmeterpunkt eiskalt und hatte großen Anteil daran, dass Vinnhorst weiterhin in Führung lag. In der 45. Minute stellte er auf 26:24.

Johannsen lobte den Rechtsaußen anschließend ausdrücklich:

„Renke hat heute ein sehr gutes Spiel gemacht und blieb eiskalt bei seinen Abschlüssen.“

Doch Bissendorf-Holte blieb hartnäckig und ließ sich nicht abschütteln. Selbst als Rohrweber in der 55. Minute auf 33:30 erhöhte, kämpften sich die Gäste noch einmal zurück ins Spiel.


Dramatische Schlusssekunden

In der 57. Minute musste Dominik Kalafut für zwei Minuten auf die Bank. Die Gäste nutzten die Überzahl und trafen zweimal ins leere Tor. In der 59. Minute verkürzte Bissendorf-Holte auf 34:33.


Der TuS nahm eine Auszeit, konnte den folgenden Angriff jedoch nicht verwerten. Zehn Sekunden vor Schluss gelang Robin Schaffert der Ausgleich zum 34:34.

Doch der VinnDome sollte noch einmal explodieren.


Glenn-Louis Eggert holte den Ball schnell aus dem Tor, der TuS schaltete blitzschnell um. Mathieu Fenyö nahm sich den Ball, zog aus dem Rückraum ab – und versenkte ihn mit der Schlusssirene per Unterarmwurf zum 35:34.

Pure Ekstase im VinnDome.


Torge Johannsen zeigte sich nach dem Spiel erleichtert und stolz auf sein Team:

„Unter diesen personellen Voraussetzungen waren das keine einfachen Bedingungen. Umso stolzer bin ich auf die Mannschaft, wie sie gekämpft hat. Bissendorf-Holte hat eine sehr gute Partie gemacht und uns alles abverlangt. Am Ende freuen wir uns natürlich über zwei sehr wichtige Punkte.“

Danke an die Fans für die grandiose Unterstützung! Ihr wart klasse!

Für den TuS Vinnhorst steht nun zunächst ein spielfreies Wochenende an, bevor es anschließend gegen Bielefeld weitergeht.


MAN OF THE MATCH: RENKE ROHRWEBER


























TuS Vinnhorst: Renke Rohrweber (11/7), Leo Zink (6) , Maurice Lungela, Dominik Kalafut (6), Yannik Müßner (1), Julius Hinz (5), Ivo Petkov, Mathieu Fenyö (4), Oleksii Tomashevskyi, Oliver Nielsen (2), Mait Patrail, Jonas Gertges, Nikolay Petrov, Glenn-Louis Eggert

 
 
 

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