Knappe Niederlage im Topspiel: Vinnhorst unterliegt in Emsdetten
- Redaktion

- vor 2 Tagen
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Der TuS Vinnhorst musste sich im Topspiel beim TV Emsdetten vor ausverkauftem Haus mit 2200 Zuschauern nach großem Kampf und einem Spiel das lange auf Augenhöhe stattfand mit 33:29 geschlagen geben.
Schwieriger Start und ausgeglichene erste Halbzeit
Die Gastgeber erwischten den etwas besseren Start in die Partie. Nach einer frühen Zwei-Minuten-Strafe gegen Dominik Kalafut in der 3. Minute konnte Emsdetten durch Yannick Terhaer auf 3:1 erhöhen.
Der TuS ließ sich davon jedoch nie wirklich aus der Ruhe bringen und kämpfte sich immer wieder zurück. Sowohl in der 9. als auch in der 12. Minute konnte der TuS per Siebenmeter zum 4:4 bzw. 5:5 ausgleichen.
In der Folge entwickelte sich eine ausgeglichene erste Halbzeit, in der Emsdetten immer wieder leicht vorlegte und der TuS Vinnhorst u.a. durch einen Doppelschlag von Jonas Gertges für den Anschluss zum 9:10 sorgte. Es war ein stetiges Hin und Her, ehe Mathieu Fenyö mit seinem einzigen Tor in dieser Partie, kurz vor der Halbzeit auf 14:16 zum Pausenstand verkürzte.
Besserer Start nach der Pause
Emsdetten hatte Anwurf, aber den besseren Start in die zweite Halbzeit erwischte der TuS Vinnhorst. In der 35. Minute verkürzte Renke Rohrweber auf 17:18.
Die Vinnhorster zeigten in dieser Phase eine ansprechende Leistung, erspielten sich immer wieder sehr gute Chancen, scheiterten dabei aber wieder und wieder frei am gegnerischen Torwart und ließen dadurch klarsten Möglichkeiten liegen. In dieser Phase sorgte zumindest Glenn Louis Eggert mit starken Paraden dafür, dass Emsdetten nicht deutlich weiter davon zog.
Vorentscheidung durch Unterzahlphase
Nach einer Zeitstrafe gegen Leo Zink in der 38. Minute nutzte der TV Emsdetten die Überzahl konsequent aus. Mit einem 5:0-Lauf setzten sich die Gastgeber entscheidend ab, Eric Damböck traf zum 26:19 und stellte erstmals auf sieben Tore Vorsprung.
Aufholjagd ohne Happy End
Doch der TuS gab sich nicht auf. Angetrieben vom Willen, das Spiel noch zu drehen, kämpften sich die Vinnhorster zurück. In der 50. Minute verkürzte Renke Rohrweber auf 28:26 und brachte sein Team wieder in Schlagdistanz.
Trotz aller Bemühungen gelang es jedoch nicht mehr, das Spiel entscheidend in Richtung des TuS zu kippen. Die sicherlich zu harte Entscheidung der Roten Karte gegen Dominik Kalafut in der 51. Minute war die letztendlich spielentscheidende Schwächung des TuS in diesem Spiel, von der man sich nicht mehr erholte. Ansonsten legten die Schiedsrichter einen sehr guten Arbeitsnachweis ab. Auch der Doppelpack von Mait Patrail in der 56. und 58. Minute änderte nichts mehr an der bereits gefallende Vorentscheidung.
In der Schlussphase erhöhte Emsdetten dann nochmals die Intensität und brachte mit dem 33:29 Enstand einen 4-Tore Vorsprung über die Ziellinie.
Co-Trainer Torge Johannsen zeigte sich nach dem Spiel dennoch weitestgehend zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: „Die Jungs haben alles reingehauen.“ Gleichzeitig erkannte er klar den entscheidenden Unterschied: „Am Ende haben uns die vielen Fehlwürfe das Spiel gekostet.“
Insgesamt lässt sich festhalten, dass dem TuS Vinnhorst die nötige Durchschlagskraft aus dem Rückraum und Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor fehlte. Lediglich Mait Patrail erreichte im Rückraum an seinem 38. Geburtstag die Normalform.
Dennoch wäre beim Tabellenführer mehr möglich gewesen und wir gehen zum wiederholtem mal mit dem Gefühl aus dem Spiel, dass ein, wenn nicht sogar 2 Punkte drin gewesen wären.
Trotz der Niederlage hat sich an den Rahmenbedingungen und Voraussetzungen zur Erreichung der Aufstiegsrunde nicht wirklich etwas geändert.
Deshalb freuen wir uns schon heute auf das Spiel gegen Lippe II am kommenden Wochenende, 18. April, Einlass 18:00h, Anwurf 19:00h im hoffentlich erneut vollen VinnDome.
Wir biegen auf die Zielgerade der Saison ein. Die Crunch-Time hat begonnen und wir brauchen jeden von euch, um die nächsten Spiele erfolgreich zu gestalten.
TuS Vinnhorst: Renke Rohrweber (5), Leo Zink (2) , Maurice Lungela (10/8), Dominik Kalafut (1), Yannik Müßner, Julius Hinz, Ivo Petkov, Mathieu Fenyö (1), Oleksii Tomashevskyi (1), Oliver Nielsen , Mait Patrail (4), Jonas Gertges (5), Nikolay Petrov, Glenn-Louis Eggert



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