TuS Vinnhorst unterliegt Bielefeld trotz großem Kampf
- Redaktion

- 28. März
- 2 Min. Lesezeit

Der TuS Vinnhorst muss sich im Heimspiel vor voller Kulisse der TSG A-H Bielefeld am Ende mit 32:37 geschlagen geben. In einer intensiven Partie lief der TuS über fast die gesamte Spieldauer einem Rückstand hinterher und konnte diesen trotz großem Kampf nicht mehr entscheidend verkürzen.
Schwieriger Start und frühe Probleme
Der Beginn gehörte den Gästen aus Bielefeld, die schnell durch Nils Strathmeier mit 3:1 in Führung gingen. Der TuS kämpfte sich jedoch zurück und konnte in der 10. Minute durch einen Siebenmeter von Maurice Lungela zum 4:4 ausgleichen.
Im weiteren Verlauf erhöhte Bielefeld jedoch das Tempo und fand immer wieder Lösungen gegen die Vinnhorster Defensive. Gleichzeitig unterliefen dem TuS zu viele technische Fehler und Fehlwürfe.
Co-Trainer Torge Johannsen analysierte nach dem Spiel:
„Wir hatten gerade in der ersten Halbzeit zu viele technische Fehler und Fehlwürfe. Das hat Bielefeld natürlich in die Karten gespielt.“
Hinzu kam ein schwaches Rückzugsverhalten, wodurch die Gäste immer wieder zu einfachen Toren kamen. So konnte sich Bielefeld in der 23. Minute durch Dominik Ebner auf 14:8 absetzen. Trotz Auszeit gelang es dem TuS nicht mehr, den Rückstand entscheidend zu verkürzen – mit einem 12:17 ging es in die Pause.
Bielefeld bleibt konsequent
Auch nach dem Seitenwechsel erwischten die Gäste den besseren Start und bauten ihren Vorsprung weiter aus. In der 40. Minute erhöhte Manuel Hörr auf 24:18.
Johannsen lobte die Gäste für ihre Leistung:
„Bielefeld hat das heute sehr gut gemacht und seine Chancen konsequent genutzt.“
Der TuS hatte weiterhin Probleme, den Spielfluss zu finden. Technische Fehler, eine schwache Siebenmeterquote und fehlende Konsequenz im Abschluss machten es schwer, noch einmal entscheidend heranzukommen.
Aufbäumen in der Schlussphase reicht nicht
Trotzdem gaben sich die Vinnhorster nicht auf. In der 52. Minute verkürzte Dominik Kalafut auf 26:30 und brachte sein Team noch einmal in Schlagdistanz.
Doch Bielefeld behielt die Ruhe, antwortete prompt und spielte die Angriffe weiterhin souverän aus. Auch als Leonard Zink noch einmal auf 32:35 verkürzen konnte, blieb die Wende aus. Der Bielefelder Torhüter parierte in der entscheidenden Phase einen wichtigen Wurf, bevor Nils Strathmeier mit zwei Treffern den Schlusspunkt zum 37:32 setzte.
Fokus nach vorne
Torge Johannsen zeigte sich nach der Partie enttäuscht:
„Das ist natürlich eine große Enttäuschung. Unsere eigene Leistung spiegelt das Ergebnis am Ende wider.“
Nun gilt es für den TuS Vinnhorst, die Niederlage schnell abzuhaken und den Blick wieder nach vorne zu richten.
Ein großes Dankeschön geht an alle Fans und Zuschauer für die starke Unterstützung und die volle Halle im VinnDome.
MAN OF THE MATCH: MAIT PATRAIL

TuS Vinnhorst: Renke Rohrweber (4/1), Leo Zink (5) , Maurice Lungela (7/7), Dominik Kalafut (6), Yannik Müßner (1), Julius Hinz (2), Ivo Petkov, Mathieu Fenyö, Oleksii Tomashevskyi (2), Oliver Nielsen , Mait Patrail (5), Jonas Gertges, Torge Johannsen, Nikolay Petrov, Glenn-Louis Eggert



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